INTERNATIONALES RADIOPROJEKT „IN MEDIA WE TRUST?“

Wie kann man „Fake News“ als solche identifizieren? Wie kann man gegen Falschmeldungen, Fake News und dergleichen vorgehen? Was macht ein Medium vertrauenswürdig? Und wie kann man selbst Medien – z.b. eine eigene Radiosendung – gestalten?

30 junge Menschen aus Georgien, Armenien, Montenegro, der Tschechischen Republik, Dänemark und Deutschland haben in der Woche vom 03. bis zum 11. März all diese Fragen diskutiert. Unter dem Motto „In Media we trust?“ wurde die Begegnung von Radio F.R.E.I. und der georgischen Jugendorganisation DRONI organisiert.

In der Woche haben die Teilnehmenden in Workshops und Diskussionsrunden  ihr eigenes Mediennutzungsverhalten kritisch reflektiert sowie Methoden und Ansätze zum Thema „Medienkomkepetenz“ geteilt und ausgeprobt.  Mit Frank Röhrer vom „Landesfilmdienst Thüringen – Zentrum für Medienkompetenz und Service“  sprachen die jungen Menschen auch mit einem Experten und bekamen Einblicke in ganz konkrete medienpädagogische Arbeit.

Außerdem haben  sie den Blick auf die Journalist*innen und Medienmacher*innen gerichtet und u.a. gefragt, welche Grundsätze der journalistischen Arbeit zugrunde liegen und wie Informationen im journalistischen Alltag geprüft werden.  Hierzu besuchten sie das Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks und bekamen die Möglichkeit mit unterschiedlichen Redakteur*innen ins Gespräch zu kommen.

Zu guter Letzt haben die Teilnehmenden selbst die Grundlagen des Radiojournalismus  ganz praktisch erlernt – indem sie Interviews führten, Umfragen und gebraute Beiträge produzierten und diese dann in einer eigenen Radiosendung auf Radio F.R.E.I. der Öffentlichkeit präsentierten.

Hier könnt ihr nun die Beiträge der Sendung noch einmal einzeln nachhören:

Während der Woche organisierte ein breites Bündnis am 08.März anlässlich des Weltfrauentages eine Demonstration  – Grund genug dort vorbeizuschauen und sich mal der Frage zu widmen, welche Frauenbilder in den Medien dominieren:

In den nächsten 2 Beiträgen begebet ihr euch auf eine Reise ins „Zigaland“:

Fernsehen, Radio, Zeitungen, Bücher, soziale Medien, Web-Enzyklopädien – wir leben in einer multimedialen Welt. Wir müssen permanent mit einer regelrechten „Flut an Informationen“ zurechtkommen – ist das möglich?

Selbstverständlich sind die Teilnehmenden auch selbst aktiv in sozialen Medien – welche Erfahrungen haben sie hier gesammelt?

„Don´t feed the troll“ – ein weit verbreiteter Ratschlag im Umgang mit Menschen, die in Online-Diskussionen scheinbar nur provozieren wollen. Einige Teilnehmer*innen haben dieses Phänomen mal aus einer anderen Perspektive betrachtet:

Vor allem die sog. „Flüchtlingskrise“ und das Verhalten Angela Merkels wurde in den Massen- aber auch in den sozialen Medien hitzig diskutiert. Die Teilnehmer*innen wollten wissen, welche Unterschiede sich hierbei gerade in dänischen, tschechischen und deutschen Medien ausmachen lassen:

Und schließlich wagten einige Teilnehmer*innen einen – nicht immer ernst gemeinten – Blick in die Zukunft:

Gefördert wird das Projekt „In Media we trust“ vom Erasmus+Programm der Europäischen Kommission.