Schlagwort-Archive: Serbien

OSTASLI III – VORBEREITUNGSTREFFEN IN SARAJEVO

srebrenica

Vom 08. bis 12. November 2016 waren Medienpädagog*innen von Radio F.R.E.I. und Mitarbeiter*innen von Arbeit und Leben Thüringen e.V. zu einem Fachkräfteseminar in Sarajevo.  Anlass war die Vorbereitung eines erneuten Jugendaustausches – diesmal in Erfurt (Deutschland), Sarajevo (Bosnien und Herzegowina)  und Kruševac (Serbien).

Bereits in den vergangenen Jahren organisierten Radio F.R.E.I. und Arbeit und Leben Thüringen e.V.  binationale Radioprojekte in Sarajevo und Erfurt. Unter dem Titel „Ostali – den Anderen eine Stimme geben“ (2013/2014) und „Ostali II – die Anderen kennenlernen“ (2015) lernten  jeweils zehn Jugendliche die Partnerländern und deren Geschichte unter dem Gesichtspunkt  „Diskriminierung gestern und heute“ kennen. Gefördert wurden die Radioprojekte im Programm  für interkulturelle Jugendprojekte „Europeans for Peace“ der Stiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“.

Im kommenden Jahr soll diese Zusammenarbeit nun erweitert werden. Mit dem „Youth Theatre“ in Kruševac , dem eFM Studentski  Radio sowie dem CKMD (Zentrum für kulturelle und mediale Dekontamination, beides in Sarajevo) konnten huerfür neue Partner gefunden werden,

 

ABSCHLUSS DER INTERNATIONALEN FORTBILDUNG „GESCHICHTE UND ERINNERN“

IMG_4568

Vom 14.05. bis zum 24.05.2016 fand der vierte und letzte Teil der viernationale Fortbildung mit Frankreich, Deutschland, Serbien und Bosnien-Herzegowina statt. Unter dem Titel „Geschichte und Erinnern – Methoden und Ansätze zum Thema für die Arbeit mit Jugendlichen bei interkulturellen Begegnungen“ trafen sich Interessierte, Multitplikator*innen, Schüler*innen und Studierende in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) und Kruševac (Serbien). Mit dabei war auch Uli Irrgang, Medienpädagogin im Radio F.R.E.I.-Projekt „DemoParti!“.

Ziel der Fortbildung war es, einen konzeptuellen Rahmen zu geben, eine kritische Herangehensweise bezüglich des Themas „Geschichte und Erinnern“ zu fördern sowie Methoden und Ansätze zum Thema zu erarbeiten, um diese bei interkulturellen Begegnungen anwenden zu können. Während der ersten Phase in Narbonne (Südfrankreich) stand das individuelle Erinnern und die Geschichte des Ersten Weltkrieges im Vordergrund. Im Oktober 2015 fand der zweite Teil in Berlin statt, in dem die Rolle von Institutionen und Denkmäler im Prozess des Erinnerns erörtert wurden. In Sarajevo und Kruševac fokussierte sich die Fortbildung thematisch auf den Bosnienkrieg zwischen 1992 und 1995 und die gegenwärtigen Herausforderungen in den Gesellschaften Deutschlands, Frankreichs, Serbiens und Bosnien-Herzegowinas in Bezug auf Toleranz und Vielfalt. Methodisch aufgearbeitet und praktisch umgesetzt wurde dies im Rahmen eines Theater-Workshops und der öffentlichen Aufführung zweier Straßenperformances in Kruševac Innenstadt.

IMG_4553

Organisiert wurde die Fortbildungsreiche von Association ROUDEL (Ladern sur Lauquet, Frankreich), dem Bund der Deutschen Landjugend (Berlin, Deutschland), der Association of the Secondary school students in Bosnia and Herzegovina (ASUBIH), (Sarajevo, Bosnien-Herzegowina) und dem Youth Amateur Theater in Kruševac (Serbien).

IMG_4545

TEILNAHME AN INTERNATIONALER FORTBILDUNG „GESCHICHTE UND ERINNERN“

IMG_3702Vom 24.05. bis zum 31.05.2015 fand der erste Teil der viernationale Fortbildung mit Frankreich, Deutschland, Serbien und Bosnien-Herzegowina statt. Unter dem Titel „Geschichte und Erinnern – Methoden und Ansätze zum Thema für die Arbeit mit Jugendlichen bei interkulturellen Begegnungen“ trafen sich Interessierte, Multitplikator*innen, Schüler*innen und Studierende und nährten sich in kreativen Wokshops dem Inhalt an. Mit dabei war auch Uli Irrgang, Medienpädagogin im Radio F.R.E.I.-Projekt „DemoParti!“.
Ziel der Fortbildung ist es, einen konzeptuellen Rahmen zu geben, eine kritische Herangehensweise bezüglich des Themas « Geschichte und Erinnern » zu fördern sowie Methoden und Ansätze zum Thema zu erarbeiten, um diese bei interkulturellen Begegnungen anwenden zu können.

Während der ersten Phase in Narbonne (Südfrankreich) stand das individuelle Erinnern und die Geschichte des Ersten Weltkrieges im Vordergrund. Fortgesetzt wird die Weiterbildung im Oktober diesen Jahres in Berlin und schließlich im Frühjahr 2016 in Sarajevo (BuH) und Kruševac (Kroatien). Welche Rolle Institutionen und Denkmäler im Prozess des Erinnerns spielen und wie Erinnerungskultur kreativ in Form von Theaterpädagogik kritisch hinterfragt werden kann, steht dann im Mittelpunkt.

Organisiert wird diese Fortbildungsreiche von Association ROUDEL (Ladern sur Lauquet, Frankreich), dem Bund der Deutschen Landjugend (Berlin, Deutschland), der Association of the Secondary school students in Bosnia and Herzegovina (ASUBIH), (Sarajevo, Bosnien-Herzegowina) und dem Youth Amateur Theater in Kruševac (Serbien).