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RADIOPROJEKT MIT DER WARTENBERGSCHULE

Bevor die Schüler*innen einer achten Klasse der Wartenbergschule nin Niederzimmern in ihre wohlverdienten Ferien entlassen werden konnten, besuchten sie noch einmal vom 20. bis zum 22. Juni die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße und Radio F.R.E.I.

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Herausgekommen ist eine spannende Radiosendung,, in der sich die Schüler*innen mit dem Alltag der DDR befassten. Die einzelnen Beiträge könnt  ihr hier nachhören .

Zunächst interessierte die Schüler*innen natürlich wie es in der DDR um die Jugend bestellt war.

Musik ist damals wie heute ein wichtiges Element von Jugendkultur. Doch welche Musik hörten die Leute in der DDR?

Die Freiheit der Presse und Kunst sind heute wichtige demokratische Werte. Wie empfanden das die Menschen früher?

Der Fall der Mauer war das wohl wichtigste Ereignis der Elterngeneration der Schüler*innen. Wie fühlten sich die Leute auf der Straße bei diesem Ereignis?

Die DDR war ein undemokratischer Staat – doch wirkte sich dies permanent negativ auf das Leben und den Alltag der Menschen aus?

ANDREASSTR. ON AIR – MIT DER RS ELXLEBEN

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Vom 09. bis zum 13. Mai haben Schüler*innen der achten Klasse von der Regelschule Elxleben in Zusammenarbeit mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstrasse eine Radiosendung produziert.

Zunächst besuchten die Ausstellung „HAFT, DIKTATUR, REVOLUTION: Thüringen 1949-1989“ und sammelten erste Eindrücke, die sie im Anschluss in unterschiedlichen Beiträgen zusammengefasst haben.

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Was verbinden die Leute eigentlich mit der DDR?

 

Wie unterschied sich der Arbeits-Alltag in DDR von dem von heute?

 

Musik ist ein wichtiger Bestandteil im Leben von Jugendlichen – damals wie heute. Kein Wunder, dass sich ein Gruppe mit diesem Thema befasst hat.

 

Besondere Aufmerksamkeit schenkten die SchülerInnen dem Ministerium für Staatssicherheit.

 

Reisefreiheit ist für uns heute selbstverständlich. Doch wie war das in der DDR?

 

In der Ausstellung werden auch einige spannende Fluchtgeschichten geschildert. Eine Gruppe interessierte sich besonders für die von Guntram Erbe.

 

„Versuchte Republikflucht“ – einer von vielen Gründen in der DDR inhaftiert werden zu können. Auch das weckte das Interesse der SchülerInnen.

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DAZWISCHENFUNKEN – VOM BILD ZUM TON DER REVOLUTION

Ein Radioprojekt der Landesvereinigung für kulturelle Jugendbildung in Kooperation mit Radio F.R.E.I. und der Gedenk-und Bildungsstätte Andreasstraße.
Sieben Freiwilligdienstleistene haben sich am 18. und 19. Mai 2015   intensiv mit der friedlichen Revolution und der Besetzung der Staatssicherheit in Erfurt beschäftigt.

Dieser Beitrag ist das Ergebniss dieses Workshops:

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ANDREASSTRASSE ON AIR

Vom 27. bis zum 29. März haben sechs Freiwillige der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen (LKJ) in Zusammenarbeit mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstrasse eine Radiosendung produziert.

Zunächst bekamen die Jugendlichen eine Führung durch die Dauerausstellung „HAFT-DIKTATUR-REVOLUTION“. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, einen Zeitzeugen zu seinen Erfahrungen als „politischer Gefangener“ in der DDR zu interviewen.

Jugendliche im Gespräch mit einem Zeitzeugen
Jugendliche im Gespräch mit einem Zeitzeugen

Am Freitag befragte eine Kleingruppe Dr. Jochen Voit, den Leiter der Gedenkstätte, zu seiner Arbeit und seinen Eindrücken als „Westdeutscher“ in einer DDR-Gedenkstätte.

Teilnehmerinnen interviewen Dr. Voit
Teilnehmerinnen interviewen Dr. Voit

Am Samstag waren die Teilnehmenden in den Studios und Arbeitrsäumen von Radio F.R.E.I., um ihre Beiträge fertig zu stellen.

Schnitt der Audiobeiträge
Schnitt der Audiobeiträge
Studioarbeit
Studioarbeit

Besonders spannend für die Jugendlichen war die Tatsache, dass sie als junge Menschen die DDR selbst nur aus Erzählungen und Geschichtsbüchern kennen – im Gegensatz zu ihren Eltern. Klischees und Vorurteile über „Ossis“ und „Wessis“ existieren auch heute noch. So haben die Teilnehmenden auch die Leute auf der Straße befragt, ob sie sich noch als „Ossis“ bzw. „Wessis“ fühlen.

Beitrag Vorurteile „Ossis und Wessis“

RADIO AUS DER GuB ANDREASSTRASSE

Am 04.Dezember eröffnet die Dauerausstellung „Haft – Diktatur – Revolution. Thüringen 1949–1989“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße. Im Vorfeld haben Schüler der Walter-Gropius-Schule in Erfurt das Haus besucht.

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Die Schüler hatten die Möglichkeit, noch vor der offiziellen Eröffnung einen ersten Eindruck von der Dauerausstellung zu bekommen. Außerdem konnten sie hinter die Kulissen blicken: Sie sprachen mit Handwerkern und Gestaltern der Ausstellung und erfuhren u.a., wie man ein Motorrad zu Anschauungszwecken an einer Wand montiert. Ebenso konnten sie MitarbeiterInnen der Gedenk- und Bildungsstätte etwa dazu befragen, wie sich die Zusammenarbeit mit den ZeitzeugInnen gestaltet. Herausgekommen ist eine spannende Radiosendung, die zeigt, welche besonderen Herausforderungen sich bei der Konzeption und Umsetzung einer solchen Dauerausstellung ergeben.


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