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WEITERBILDUNG „FLUCHT UND ASYL“

Im Oktober vergangenen Jahres organisierte der Stadtjugendring Erfurt gemeinsam mit Radio F.R.E.I. eine Podiumsdiskussion zum Thema „Flucht und Asyl – Herausforderungen an die Jugendarbeit in Erfurt“. Ein wichtiges Ergebnis dieser Veranstaltung war die Initiation einer Fortbildungsreihe innerhalb des Stadtjugendrings. Mitarbeiter*innen, Ehrenamtliche und Interessierte, die sich in den Trägervereinen der Kinder- und Jugendarbeit engagieren, können ihr Wissen zum Thema Flucht und Asyl erweitern, um so geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern unterstützen zu können und auf die speziellen Bedürfnisse einzugehen.

Im Rahmen des ersten Moduls der Weiterbildungsreihe sprach Christian Schaft, MdL und Mitglied des Flüchtlingsrat Thüringen, zu Fluchtgründen und  Lebensbedingungen Geflüchteter in der BRD und Thüringen. Das Referat und die anschließende Diskussion können hier nachgehört werden

MITSCHNITT PODIUMSDISKUSSION

Im Oktober wurde auf der F.R.E.I-fläche zum Thema „Flucht und Asyl. Herausforderungen an die örtlichen Jugendarbeit“ diskutiert. Mit dabei waren Alice Lot (Jugendmigrationsdienst, Martina Lindig (Mitmenschen e.V., Rick Lepa (Fachberater im Jugendamt Erfurt), Juliane Kemnitz (Flüchtlingsrat Erfurt)und Herr Eisenberg (Ausländerbehörde).

Auf der Seite des E.I.D. könnt ihr den gesamten Mitschnitt der Veranstaltung nachhören.

 

PODIUMSDISKUSSION „FLUCHT UND ASYL – HERAUSFORDERUNGEN AN DIE JUGENDARBEIT“

Der Stadtjugendring Erfurt und Radio F.R.E.I. laden alle Interessierten herzlich zur Podiumsdiskussion zum Thema „Flucht und Asyl – Herausforderungen an die Jugendarbeit in Erfurt“ am Donnerstag, den 16.10.2014, 18.00 Uhr bei Radio F.R.E.I. (auf der F.R.E.I.-Fläche, in der Gotthardtstraße 21, 99084 Erfurt) ein

Radio F.R.E.I. setzt sich im Rahmen seiner Projekte „Erfurter Interreligiöser Dialog“ und „DemoParti“ intensiv mit den Themen Flucht und Asyl auseinander und bietet geflüchteten und asylsuchenden Menschen Möglichkeiten der Beteiligung und der öffentlichen (Medien)Präsenz.

Die Mitgliedsorganisationen des Stadtjugendrings stehen vor den aktuellen Herausforderungen, die die Integration geflüchteter und asylsuchender Menschen (insbesondere Kinder und Jugendliche) in die Jugend- und Verbandsarbeitsstrukturen mit sich bringt.

Um einen Erfahrungsaustausch zu initiieren und einen thematischen Einstieg zu schaffen, organisieren Radio F.R.E.I. und der Stadtjugendring gemeinsam eine Podiumsdiskussion mit folgenden Schwerpunkten:

  • aktuelle Situation in Erfurt von geflüchteten und asylsuchenden Menschen
  • Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit/Jugendverbandsarbeit

Zugesagt haben bisher Rick Lepa (Fachberater Jugendamt Erfurt), Juliane Kemnitz (Flüchtlingsrat Thüringen), Martina Lindig (Schulsozialarbeit, Projekt QUANTUM,  Mitmenschen e..V.) und Herr Eisenberg (Ausländerbehörde Erfurt).

Anmeldungen sind bis 14.10.2014 unter der Email-Adresse: hoenemann@radio-frei.de oder telefonisch erbeten.

flyer flucht und asyl

„IN ERSTER LINIE KINDER“. ZUR SITUATION VON GEFLÜCHTETEN KINDERN UND JUGENDLICHEN

Die Studie „In erster Linie Kinder“, von UNICEF Deutschland beim Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (B-UMF) in Auftrag gegeben, gibt einen Überblick über die Lebenssituation von Flüchtlingskindern in Deutschland.

Für die Studie wurden zum einen zahlreiche schriftliche Quellen zur Lebenssituation von Flüchtlingskindern ausgewertet. Zum anderen wurden persönliche Interviews geführt, einerseits mit selbst Betroffenen und andererseits mit Experten, die zum größten Teil hauptamtlich im Bereich der Flüchtlingsarbeit tätig waren.

Radio F.R.E.I. sprach mit Thomas Berthold vom Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. über die Ergebnisse der Studie und die Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind.

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Die Studie und interessantes Hintergrundmaterial kann hier nachgelesen werden.