„IN MEDIA WE TRUST“ – ERSTES TREFFEN DES INTERNATIONALEN MEDIENPROJEKTES IN RUSTAVI/ GEORGIEN

Fake News, Social Bots, Filterblasen, Agenda Setting … Was heißt das eigentlich? Und was hat das mit Medienkompetenz zu tun? Diesen und vielen weiteren Fragen sind 20 ehren- und hauptamtliche Jugendarbeiter*innen und Journalist*innen aus Dänemark, der Tschechischen Republik, Montenegro, Armenien Georgien und Deutschland im Rahmen des Projektes „In Medie we trust?!“ auf den Grund gegangen.

Radio F.R.E.I. organisierte gemeinsam mit der georgischen Jugendorganisation DRONI einen Trainingskurs vom 20. bis zum 28. Oktober in Rustavi/ Georgien. Während dieser Woche wurde zunächst diskutiert, was Medienkompetenz eigentlich bedeutet und welche Bereiche Medienbildung umfasst. Ebenso fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmenden bezüglich der unterschiedlichen Medienlandschaften in ihren jeweiligen Herkunftsändern statt. Um einen Einblick in das Mediensystem und den Arbeitsalltag von Journalist*innen in Georgien zu bekommen, trafen sich die Teilnehmenden u.a. mit Marina Vashakmadze, der Chefin des georgischen Büros von Radio Free Europe/ Radio Liberty, und dem georgischen TV-Sender Rustavi 2. Auch neue Formen des Journalismus wurden gemeinsam mit Journalist*innen der investigativen Medienoprojekte Coda Story und Open Caucasus Media diskutiert. Wie man Falschmeldungen auf den Grund gehen kann, erklärten Vertreter*innen der Media Development Foundation.

Im Zentrum des Trainingskurses stand jedoch das Erproben und der Austausch von verschiedenen Methoden der Medienbildung. Praktisch anwenden können die Teilnehmer*innen dieses neue Wissen dann in der zweiten Phase des Projektes, die Anfang März 2018 in Form eines Jugendaustausches in Erfurt stattfinden wird.

Hier werden Jugendliche aus den verschiedenen am Projekt beteiligten Partnerorganisationen zusammenkommen. Die Teilnehmenden der ersten Phase werden dann die Planung und Durchführung der Begegnung maßgeblich mitgestalten und ihre Kenntnisse in praktische Arbeit umsetzen können.

Gefördert wird das Projekt „In Media we trust“ vom Erasmus+Programm der Europäischen Kommission.