PROJEKT VON RADIO F.R.E.I. UND MitMenschen E.V. GEWINNT DEN CHARLOTTE-FIGULLA-PREIS 2017

Das gemeinsame Radioprojekt von MitMenschen e.V., der Walter-Gropius-Schule und Radio F.R.E.I. ist einer von fünf Preisträger*innen des diesjährigen Charlotte Figulla Preises. Am 12.Mai fand im historischen Rathaus Jena bereits zum 13. Mal die Verleihung des mit 300 Euro dotierten Preises statt.

Der Schüler- und Jugendwettbewerb für Weltoffenheit und Toleranz animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema junge Menschen zur Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen. Das diesjährige Motto lautete „MitReden“. Gefragt waren also Projekte, bei denen sich junge Menschen aktiv mit Demokratie und Zivilgesellschaft befassen.

Warum ist Demokratie wichtig? Was heißt Mitbestimmung für mich? Und wo kann ich eigentlich mitbestimmen?…All das sind Fragen, die sich 11 Schüler der Walter-Gropius-Schule im Rahmen des Projektes gestellt und in einer Radiosendung verhandelt haben. Hierzu haben sie sich selbst und Menschen auf der Straße befragt, was Demokratie eigentlich bedeutet. Außerdem haben sie sich Vertreter*innen verschiedener Projekte und Initiativen sowie des Stadtrates und des Stadtjugendrings getroffen, um Möglichkeiten des demokratischen und zivilgesellschaftlichen Engagement junger Menschen in Erfurt zu diskutieren.

Im Anschluss an die Preisverleihung hatten die Schüler die Gelegenheit, ihre Sendung im Jenaer Rathaus auszustellen und mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Aus gegebenem Anlass wiederholen wir die Sendung am Dienstag, den 16.05.2017, um 17 Uhr auf Radio F.R.E.I., 96,2 MHz.

Die einzelnen Radiobeiträge können noch einmal hier nachgehört werden.

„YOUNG CHANGEMAKERS“ – ZWEITES TREFFEN VON JUNGEN MENSCHEN AUS GEORGIEN UND DEUTSCHLAND

Vom 23. bis zum 29. April trafen sich junge Menschen aus Georgien und Deutschland in Georgiens Hauptstadt Tbilisi, um sich mit den Herausforderungen des Journalismus aber auch mit demokratischen Werten wie z.B. Meinungsfreiheit auseinanderzusetzen. Dies war bereits die zweite Begegnungen der jungen Teilnehmer*innen. Im März trafen sie sich in Erfurt bei Radio F.R.E.I. und produzierten hier eine Live-Radiosendung.

In Tbilisi bekamen sie nun die Möglichkeit mit georgischen Journalist*innen ins Gespräch zu kommen.  Zwei Vertreter*innen der Media Development Foundation gaben einen Einblick in ihre Arbeit und erläuterten, wie sie Falschmeldungen auf den Grund gehen und wie sie dagegen vorgehen.  Auch mit Marina Vashakmadze, Chefin des georgischen Büros von Radio Free Europe/ Radio Liberty, sprachen die Teilnehmer*innen u.a. über die Bedeutung unabhängiger Medien und Berichterstattung in Georgien und weltweit. Dass vor allem über Krisen meist nur verkürzt und unausgewogenen berichtet wird, weiß Natalia Antelava, Mitbegründerung des investigativem Medienprojektes Coda Story, nur zu gut.

Wie bereits in der ersten Begegnung in Erfurt sollten die Teilnehmenden aber auch selbst journalistisch tätig werden. Ausgestattet mit Aufnahmegeräten erkundeten die Teilnehmer*innen Tbilisi und erstellten eigene Audiobeiträge, die schließlich vor Livepublikum präsentiert wurden.

Hier könnt ihr die einzelnen Beiträge noch einmal nachhören.

Aaron, Marianna und Tilman produzierten aus aufgenommen Straßensounds und anderen Geräuschen einen eigenen Song:

„Die Jugend von heute!!!“ und „Früher war alles besser!“ sind nicht nur Phrasen, die von deutschen  Älteren zu hören sind. Wie unterscheiden sich die „jungen“ und „alten“ Generationen voneinander? Unter welchen Bedinungen wachsen junge Menschen in Georgien heran? Und was sind deren größte Herausforderungen. Alles Fragen, die Jonas, Hannah und Leka beschäftigten:

„Generation of Freedom“ – das sind diejenigen Menschen, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und geboren wurden und aufgewachsen sind. Tako und Levan haben Leute befragt, was für sie Freiheit heute bedeutet:

Die Meinungsfreiheit ist eines der höhsten Güter in einer Demokratie – wie denken Georgier*innen darüber. Mariam, Barbara, Ana und Badu haben nachgefragt:

Was bedeutet eigentlich Freiheit? Welche Verantwortung geht mit ihr einher? János und Anna gingen dieses Fragen auf den Grund:

Tbilisis Straßen sind laut, nicht selten hat man jedoch auch die Gelegenheit Straßenmusiker*innen zu lauschen. Ein guter Grund genauer hinzuhören – Anna, David, Freerik und Suzi haben das für euch gemacht:

 

Das gemeinsame Projekt von Arbeit und Leben Thüringen, der Jugendorganisation DRONI und Radio F.R.E.I wurde gefördert vom Erasmus+Programm der Europäischen Kommission.