DAZWISCHENFUNKEN – VOM BILD ZUM TON DER REVOLUTION

Ein Radioprojekt der Landesvereinigung für kulturelle Jugendbildung in Kooperation mit Radio F.R.E.I. und der Gedenk-und Bildungsstätte Andreasstraße.
Sieben Freiwilligdienstleistene haben sich am 18. und 19. Mai 2015   intensiv mit der friedlichen Revolution und der Besetzung der Staatssicherheit in Erfurt beschäftigt.

Dieser Beitrag ist das Ergebniss dieses Workshops:

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PROTESTAKTION „RETTUNGSSCHIRME FÜR DIE JUGEND“

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Im kommunalen Haushalt sollen noch bis zum Jahresende 164.000 Euro in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit eingespart werden. Die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Erfurt haben mit der Protestaktion „Rettungsschrime für die Jugend“ am Donnerstag, den 04. Juni, ihren Unmut darüber öffentlich und im Jugendhilfeausschuss kund getan.

Ca. 100 Menschen zogen in  einer Trauerprozession von der Schottenstraße ins Rathaus. Radio F.R.E.I. war dabei und sprach mit einigen Beteiligten:

 

Im nicht öffentlichen Teil des Jugendhilfeausschusses wurde ein Änderungsantrag und ein Begleitantrag von SPD/Grünen und Linken diskutiert.  Der Jugendhilfeausschuss ist diesen Anträgen, da die die Kürzungsabsichten in der Kinder- und Jugendhilfe verhindern, mit großer Mehrheit gefolgt. Nun müssen die Anträge in der Haushaltsdiskussion im Stadtrat am 24. Juni  beschlossen werden. Radio F.R.E.I. wird weiterhin berichten.

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TEILNAHME AN INTERNATIONALER FORTBILDUNG „GESCHICHTE UND ERINNERN“

IMG_3702Vom 24.05. bis zum 31.05.2015 fand der erste Teil der viernationale Fortbildung mit Frankreich, Deutschland, Serbien und Bosnien-Herzegowina statt. Unter dem Titel „Geschichte und Erinnern – Methoden und Ansätze zum Thema für die Arbeit mit Jugendlichen bei interkulturellen Begegnungen“ trafen sich Interessierte, Multitplikator*innen, Schüler*innen und Studierende und nährten sich in kreativen Wokshops dem Inhalt an. Mit dabei war auch Uli Irrgang, Medienpädagogin im Radio F.R.E.I.-Projekt „DemoParti!“.
Ziel der Fortbildung ist es, einen konzeptuellen Rahmen zu geben, eine kritische Herangehensweise bezüglich des Themas « Geschichte und Erinnern » zu fördern sowie Methoden und Ansätze zum Thema zu erarbeiten, um diese bei interkulturellen Begegnungen anwenden zu können.

Während der ersten Phase in Narbonne (Südfrankreich) stand das individuelle Erinnern und die Geschichte des Ersten Weltkrieges im Vordergrund. Fortgesetzt wird die Weiterbildung im Oktober diesen Jahres in Berlin und schließlich im Frühjahr 2016 in Sarajevo (BuH) und Kruševac (Kroatien). Welche Rolle Institutionen und Denkmäler im Prozess des Erinnerns spielen und wie Erinnerungskultur kreativ in Form von Theaterpädagogik kritisch hinterfragt werden kann, steht dann im Mittelpunkt.

Organisiert wird diese Fortbildungsreiche von Association ROUDEL (Ladern sur Lauquet, Frankreich), dem Bund der Deutschen Landjugend (Berlin, Deutschland), der Association of the Secondary school students in Bosnia and Herzegovina (ASUBIH), (Sarajevo, Bosnien-Herzegowina) und dem Youth Amateur Theater in Kruševac (Serbien).