PROJEKT MIT DER WALTER-GROPIUS-SCHULE

Vom 20. bis zum 24. April waren insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler der Walter-Gropius-Schule zu Gast bei Radio F.R.E.I.

Während der fünf Tage haben sie sich intensiv mit dem Thema Religion befasst und hierzu Straßenumfragen erstellt sowie Gotteshäuser der drei Religionen Islam, Christentum und Judentum besucht, Da viele der Teilnehmenden selbst religiös sind, gab es in den Gotteshäusern lange und interessante Diskussionen untereinander sowie mit den jeweiligen Vertreter*innen.

Am Ende der Woche produzierten die Teilnehmenden ihre eigene Radiosendung, in der Auszüge aus den spannenden Interviews zu hören sind. Wer die Sendung auf Radio F.R.E.I. verpasst hat, kann hier die einzelnen Beiträge nachhören.

Straßenumfrage

Zunächst wollten die Schüler*innen wissen, was die Leute auf der Straße im Allgemeinen über Religion denken:

Außerdem interessierte sie, was die Erfurterinnen und Erfurter über den Islam denken:

Viele Vorurteile herrschen über Frauenrechte im Islam vor. Aus diesem Grund fragten die Schüler*innen ebenso, was die Menschen über die Rechte von Frauen im Islam wissen:

In der Moschee

Am Dienstag besuchten wir die Erfurter Moschee. Dort sprachen wir mit dem Gemeindesprecher Herr Khan:

Schwester Jutta vom Ursulinenkloster

Am Mittwoch dann waren wir im Ursulinenkloster und sprachen mit Schwester Jutta über das Christentum und das Leben im Kloster:

Menora in der Synagoge

Am Donnerstag schließlich waren wir in der Neuen Synagoge. Dort erfuhren wir von Frau Ulbricht, einer Mitarbeiterin der Jüdischen Gemeinde, viel über das Judentum:

Ahmad hat für die Sendung sogar ein afghanisches Lied eingesungen:

 

Noch bevor diese Sendung produzierte wurde, waren Ziad, Hakim und Melanie bei Roman zu Gast in „Vip – Vormittags im Programm“ und berichteten über ihre Eindrücke:

OSTALI II – DIE ANDEREN KENNENLERNEN

Zehn Jugendliche aus Bosnien und Herzegowina und zehn Jugendliche aus Deutschland trafen sich im März/April 2015 in Erfurt und Sarajevo um sich gemeinsam auf eine journalistische Suche zu begeben.

Mit Hilfe des § 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wollten sie den Ursachen und Folgen von Diskriminierungen auf die Schliche kommen. Der Fokus lag dabei auf der Frage „Gibt es eine Diskriminierung von jungen Menschen?“ Dafür sprachen die Jugendlichen mit Partizipationsaktivisten, Jugendbauprojekten, Journalisten und NGOs. In einer gemeinsamen, zweisprachigen Radiosendung ist das Ergebnis ihrer Suche nun hier zu hören.

Zu Beginn befragten die Jugendgruppen die jeweilige Bevölkerung der beiden Städte,
was in ihren Augen Diskriminierung sei…

Erfurt:


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Sarajewo:


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…und ob in ihren Augen Jugendliche diskriminiert werden:


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Während der ersten gemeinsamen Woche in Erfurt führten die Jugendlichen verschiedene Interviews
zum Thema Diskrimierung von Jugendlichen und besuchten unterschiedliche Einrichtungen, die demokratische Alternativen bieten.

Jugendrechtshaus Erfurt:


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Saline 34:


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Jugendwiderstand in der NS-Zeit:


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Gedenk-und Bildungsstätte Andreasstraße zu Jugend in der DDR:


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In der zweiten Woche in Sarajewo sprach die Projektgruppe unter anderem mit einer Schülervertretung (ASUBiH),
einer Redaktion einer Zeitschrift (Karike), die sich mit gesellschaftlichen Themen und Problemen alternativ zu den
großen Medien beschäftigt und einer Videogruppe (CKMD).

ASUBiH:


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CKMD:


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Einer der Teilnehmenden des Projektes, Denis Gigo Hadzic, erklärt was für ihn Diskriminierung ist:


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Die gesamte Ergebnissendung wird ab August 2015 im Programm von Radio F.R.E.I. gesendet.

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Auch die Thüringische Landeszeitung berichtete über das Projekt:

http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Bosnische-und-Erfurter-Journalisten-produzieren-zweisprachig-fuers-Radio-1755034206