RADIOPROJEKT IN DEN HERBSTFERIEN

Vom 13. bis zum 17. Oktober 2014 haben Alica, Annelie, Helmet, Keke, Laurenz, Martha, Maurice, Noah, Paul und Thorsten täglich 8 Stunden gemeinsam an ihrer Radiosendung gearbeitet.

Sie lernten den Umgang mit den Aufnahmegeräten und der der Studio- und Audioschnitttechnik, machten Straßenumfragen und führten Interviews.
Die Kinder befassten sich mit den Themen Kinderrechte, Altersbeschränkung bei Computerspielen und Tattoos. Die entstandenen Beiträge könnt ihr hier hören.

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Beitrag „Kinderrechte“

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Beitrag „Altersbeschränkung bei Computerspielen“

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Beitrag „Tattoos“

„IN ERSTER LINIE KINDER“. ZUR SITUATION VON GEFLÜCHTETEN KINDERN UND JUGENDLICHEN

Die Studie „In erster Linie Kinder“, von UNICEF Deutschland beim Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (B-UMF) in Auftrag gegeben, gibt einen Überblick über die Lebenssituation von Flüchtlingskindern in Deutschland.

Für die Studie wurden zum einen zahlreiche schriftliche Quellen zur Lebenssituation von Flüchtlingskindern ausgewertet. Zum anderen wurden persönliche Interviews geführt, einerseits mit selbst Betroffenen und andererseits mit Experten, die zum größten Teil hauptamtlich im Bereich der Flüchtlingsarbeit tätig waren.

Radio F.R.E.I. sprach mit Thomas Berthold vom Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. über die Ergebnisse der Studie und die Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind.

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Die Studie und interessantes Hintergrundmaterial kann hier nachgelesen werden.

RADIOPROJEKT MIT DER MARIE-ELISE-KAYSER-SCHULE

20 angehende Erzieherinnen und Erzieher von der Marie-Elise-Kayser-Schule haben in der ersten Schulwoche verschiedene Angebote für Kinder in Erfurt erkundet. So verbrachten sie etwa einen „Energietag“ bei den Stadtwerken Erfurt oder auf der ega. Ein Programmpunkt war auch ein eine Seminar bei Radio F.R.E.I. Hier lernten sie u.a. wie Radio mit und von Kindern gestaltet werden. Hierzu wurden die Schüler*innen auch selbst aktiv und haben verschiedene Reportagen und Beiträge erstellt, die einen wunderbaren Höreindruck der Einführungswoche wiedergeben.

Foto 1

Foto 2

Was es  Kinder in den Stadtwerken erleben könnten, erfahrt ihr hier:

 

Im Gartenbaumuseum können Groß und Klein aus Planzeninhaltsstoffen eigene Parfums entwickeln:

 

Selbstverständlich war auch die ega eine Programmpunkt in dieser Woche:

 

Was es mit dem Grünen Klassenzimmer auf sich hat, könnt ihr hier nachhören:

LEITBILD FÜR EIN „KINDER- UND JUGENDGERECHTES ERFURT 2020“

Wie kann Erfurt für Kinder und Jugendliche lebenswert sein? Was wünschen sie sich, was bewegt sie, wie könnte ihr Umfeld ihren Bedürfnissen entsprechend gestaltet sein? Eine Vision dieser Themen soll anhand vorhandener Daten und mit Hilfe der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bis Frühjahr 2015 entwickelt werden.

Um das Leitbild zu erstellen, haben Beteiligte der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit verschiedene Thesen aufgestellt, die noch bis Ende des Jahres mit Kindern und Jugendlichen besprochen und diskutiert werden sollen. Die Antworten werden dokumentiert und ausgewertet und fließen dann in den Text des Leitbildes ein.

Auch Radio F.R.E.I. beteiligt sich im Rahmen seiner Angebote der Jugendarbeit an der Leitbilddiskussion und testet die Thesen in unterschiedlichen Angebotsformaten aus. In Radioumfragen, Interviews und ausführlichen Beiträgen widmet sich Radio F.R.E.I. zusammen mit Kindern und Jugendlichen der Diskussion und Debatte zum Leitbild für ein „Kinder- und jugendgerechtes Erfurt 2020“.

Ianthe, Marius und Justin von der Kinder- und Jugendredaktion, den F.R.E.I.-sprechern, haben einzelne Thesen im Studio diskutiert. Wie ihr perfektes Wohnumfeld aussehen sollte, berichten sie in diesem Ausschnitt:

„Es gibt ausreichend und vielfältige Freizeitangebote in Erfurt – aber auch in meiner Nähe.“ Diese Aussage bewerten die drei Kids wie folgt:

Wie bewerten die Kinder die Fahrradwege in Erfurt?

„Es gibt regelmäßige Möglichkeiten zur Mitbestimmung für mich bei    Dingen, die mich interessieren und die mir wichtig sind.“ Was derzeit an dieser Aussage dran ist, sehen Ianthe, Marius und Justin so:

Wie könnte mehr Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden?

Schließlich wollten wir von Ianthe, Marius und Justin wissen, wie IHR perfektes Erfurt im Jahr 2020 aussieht: