ANDREASSTRASSE ON AIR

Vom 27. bis zum 29. März haben sechs Freiwillige der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen (LKJ) in Zusammenarbeit mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstrasse eine Radiosendung produziert.

Zunächst bekamen die Jugendlichen eine Führung durch die Dauerausstellung „HAFT-DIKTATUR-REVOLUTION“. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, einen Zeitzeugen zu seinen Erfahrungen als „politischer Gefangener“ in der DDR zu interviewen.

Jugendliche im Gespräch mit einem Zeitzeugen
Jugendliche im Gespräch mit einem Zeitzeugen

Am Freitag befragte eine Kleingruppe Dr. Jochen Voit, den Leiter der Gedenkstätte, zu seiner Arbeit und seinen Eindrücken als „Westdeutscher“ in einer DDR-Gedenkstätte.

Teilnehmerinnen interviewen Dr. Voit
Teilnehmerinnen interviewen Dr. Voit

Am Samstag waren die Teilnehmenden in den Studios und Arbeitrsäumen von Radio F.R.E.I., um ihre Beiträge fertig zu stellen.

Schnitt der Audiobeiträge
Schnitt der Audiobeiträge
Studioarbeit
Studioarbeit

Besonders spannend für die Jugendlichen war die Tatsache, dass sie als junge Menschen die DDR selbst nur aus Erzählungen und Geschichtsbüchern kennen – im Gegensatz zu ihren Eltern. Klischees und Vorurteile über „Ossis“ und „Wessis“ existieren auch heute noch. So haben die Teilnehmenden auch die Leute auf der Straße befragt, ob sie sich noch als „Ossis“ bzw. „Wessis“ fühlen.

Beitrag Vorurteile „Ossis und Wessis“