“IN ERSTER LINIE KINDER”. ZUR SITUATION VON GEFLÜCHTETEN KINDERN UND JUGENDLICHEN

Die Studie „In erster Linie Kinder“, von UNICEF Deutschland beim Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (B-UMF) in Auftrag gegeben, gibt einen Überblick über die Lebenssituation von Flüchtlingskindern in Deutschland.

Für die Studie wurden zum einen zahlreiche schriftliche Quellen zur Lebenssituation von Flüchtlingskindern ausgewertet. Zum anderen wurden persönliche Interviews geführt, einerseits mit selbst Betroffenen und andererseits mit Experten, die zum größten Teil hauptamtlich im Bereich der Flüchtlingsarbeit tätig waren.

Radio F.R.E.I. sprach mit Thomas Berthold vom Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. über die Ergebnisse der Studie und die Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind.

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Die Studie und interessantes Hintergrundmaterial kann hier nachgelesen werden.

RADIOPROJEKT MIT DER MARIE-ELISE-KAYSER-SCHULE

20 angehende Erzieherinnen und Erzieher von der Marie-Elise-Kayser-Schule haben in der ersten Schulwoche verschiedene Angebote für Kinder in Erfurt erkundet. So verbrachten sie etwa einen “Energietag” bei den Stadtwerken Erfurt oder auf der ega. Ein Programmpunkt war auch ein eine Seminar bei Radio F.R.E.I. Hier lernten sie u.a. wie Radio mit und von Kindern gestaltet werden. Hierzu wurden die Schüler*innen auch selbst aktiv und haben verschiedene Reportagen und Beiträge erstellt, die einen wunderbaren Höreindruck der Einführungswoche wiedergeben.

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Was es  Kinder in den Stadtwerken erleben könnten, erfahrt ihr hier:

 

Im Gartenbaumuseum können Groß und Klein aus Planzeninhaltsstoffen eigene Parfums entwickeln:

 

Selbstverständlich war auch die ega eine Programmpunkt in dieser Woche:

 

Was es mit dem Grünen Klassenzimmer auf sich hat, könnt ihr hier nachhören:

LEITBILD FÜR EIN „KINDER- UND JUGENDGERECHTES ERFURT 2020“

Wie kann Erfurt für Kinder und Jugendliche lebenswert sein? Was wünschen sie sich, was bewegt sie, wie könnte ihr Umfeld ihren Bedürfnissen entsprechend gestaltet sein? Eine Vision dieser Themen soll anhand vorhandener Daten und mit Hilfe der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bis Frühjahr 2015 entwickelt werden.

Um das Leitbild zu erstellen, haben Beteiligte der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit verschiedene Thesen aufgestellt, die noch bis Ende des Jahres mit Kindern und Jugendlichen besprochen und diskutiert werden sollen. Die Antworten werden dokumentiert und ausgewertet und fließen dann in den Text des Leitbildes ein.

Auch Radio F.R.E.I. beteiligt sich im Rahmen seiner Angebote der Jugendarbeit an der Leitbilddiskussion und testet die Thesen in unterschiedlichen Angebotsformaten aus. In Radioumfragen, Interviews und ausführlichen Beiträgen widmet sich Radio F.R.E.I. zusammen mit Kindern und Jugendlichen der Diskussion und Debatte zum Leitbild für ein „Kinder- und jugendgerechtes Erfurt 2020“.

Ianthe, Marius und Justin von der Kinder- und Jugendredaktion, den F.R.E.I.-sprechern, haben einzelne Thesen im Studio diskutiert. Wie ihr perfektes Wohnumfeld aussehen sollte, berichten sie in diesem Ausschnitt:

“Es gibt ausreichend und vielfältige Freizeitangebote in Erfurt – aber auch in meiner Nähe.” Diese Aussage bewerten die drei Kids wie folgt:

Wie bewerten die Kinder die Fahrradwege in Erfurt?

“Es gibt regelmäßige Möglichkeiten zur Mitbestimmung für mich bei    Dingen, die mich interessieren und die mir wichtig sind.” Was derzeit an dieser Aussage dran ist, sehen Ianthe, Marius und Justin so:

Wie könnte mehr Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden?

Schließlich wollten wir von Ianthe, Marius und Justin wissen, wie IHR perfektes Erfurt im Jahr 2020 aussieht:

LANDTAGSWAHL THÜRINGEN 2014 | DIE WAHL FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Landtagswahl in Thüringen – kein Thema für Dich? – oder doch?
Mach mit bei der „Wahlspezial Ferienaktion – Rätsel dich durch Erfurt“ vom 18. bis 29. August. Mit Deinem Stempelpass kannst Du Dich von Station zu Station durch Erfurt rätseln.

Wie bei einer Schnitzeljagd findest du in der Stadt Erfurt verschiedene Angebote, die dich einladen, das Thema Poltik, Wahlen und Demokratie zu erleben. Bei der großen Abschlussveranstaltung am 29. August auf dem Erfurter Anger gewinnst Du mit etwas Glück einen Kinogutschein.

Maria Wischeropp vom Jugendrechtshaus erklärt das Konzept auch noch einmal im Interview:

> Download

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Radio F.R.E.I. ist eine der 21 Stationen.
Hier sind Eure Erfahrungen und Eure eigene Meinung gefragt. Wenn ihr zu uns kommt, könnt ihr euch das Radio anschauen und im Studio selbst zum Radiomoderator oder zur Radiomoderatorin werden.

Denkt über folgende Aussagen nach:

1. Es gibt regelmäßige Möglichkeiten der Mitbestimmung für mich, bei Dingen die mir wichtig sind und die mich interessieren, und meine Meinung hat Einfluss.
2. Es gibt Orte und Zeiten, in denen ich meine Ideen regelmäßig einbringen kann und in denen meine Meinung akzeptiert wird.

Bist Du der Meinung, diese Aussagen stimmen, überlege dir konkrete Beispiele, die diese Thesen für dich bestätigen.
Bist Du der Meinung, die Aussagen treffen nicht zu, überlege dir Möglichkeiten und Wege, damit die gemachten Aussagen für dich funktionieren.
Mach dir dazu einige Stichpunkte. Im Studio wollen wir dann DEINE Meinung aufnehmen.

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag
10.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr

Auf dem Blog der U18-Wahl (www.u18-thueringen.blogspot.de) sind alle Stationen mit ihren Öffnungszeiten verzeichnet!

2. SENDUNG DER RADIONAUTEN

Noch bevor die Sommerferien gestartet sind, haben die Schülerinnen der Schulradio-AG am Gutenberg-Gymansium ihre zweite Sendung fertiggestellt. Dieses Mal befassten sich die „Radionauten“ mit den Themen Sucht und Musik.

Zunächst haben Lucie, Sofie und Fine die Leute gefragt, was eigentlich Sucht bedeutet.

Danach haben sie mit Anja Zimmermann vom Präventionszentrum der Suchhilfe in Thüringen über Drogen und Abhängigkeit gesprochen.

Doch auch Musik spielte in dieser Ausgabe eine wichtige Rolle. Welche Bedeutung Musik für die Menschen hat, wollten die drei Schülerinnen als erstes wissen.

Der ehemalige Englisch-Lehrer am Gutenberg-Gymnasium, Maximilian Debuch, rappt unter dem Pseudonym Magma. Mit ihm sprechen sie über HipHop und seine Rapmusik.

Schließlich haben Luci, Sopfie und Fine ein kurzes Hörstück geschrieben. Hier versucht ein junges Mädchen ihren Schwarm mittels eines selbst komponierten Songs auf sich aufemerksam zu machen.

RADIOSENDUNG “AUSGRENZUNG UND DISKRIMINIERUNG IN DER SCHULE”

Vom 11. bis zum 16. Juli haben sechs Schüler*innen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums eine Radiosendung zum Thema “Ausgrenzung und Diskriminierung in der Schule” produziert.

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Zunächst haben sie die Leute auf der Straße befragt, was sie unter Mobbing verstehen und was sie tun würden, wen jemand gemobbt wird.
Umfrage Was ist Mobbing

Umfrage Was tun bei Mobbing

Schließlich haben sich die Schüler*innen noch einen Experten ins Studio eingeladen. Mit Thomas Volland, Schulsozialarbeiter von Perspektiv e.V., sprachen sie u.a. über Ursachen und Folgen von Mobbing in der Schule.

Interview Volland1

Interview Volland2

Erik hat seine Mitschüler*innen zum Thema Vorurteile befragt.
Beitrag Vorurteile
Auch Rassismus auf dem Schulhof und in der Schule wurden von den Schüler*innen bearbeitet. Cyril und Mark haben ihre Gedanken in einem Beitrag zusammengefasst.

Beitrag Rassismus

Seit einiger Zeit trägt das Evangelische Ratsgymnasium den Beinamen “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”. Chris und Boris wollten von einem Lehrer und einer Schülerin wissen, was eine rassismusfreie Schule bedeutet.

Interview Schule ohne Rassismus1

Interview Schule ohne Rassismus2

RADIOSENDUNG MIT DER GRUNDSCHULE URBICH

„Brasilien- Land, Leute, Kultur und Fußball“ unter diesem Motto stand die diesjährige Projektwoche der Urbicher Schulen.

Kai von Spirit of Football
Kai von Spirit of Football

 

Improvisiertes Studio
Improvisiertes Studio

Eine Woche lang konnten sich die Schüler*innen in verschiedene Workshops wie Landeskunde, vielfältige Kunst- und Kreativangebote, Fair-Play-Fußballturniere, Capoeira, Weben, Trommelbau und und und einwählen. Eine Gruppe der Grundschüler*innen hat einen Radioworkshop besucht und eine Sendung produziert. Hierbei sind sie mit den Aufnahmegeräten durch das Schulhaus gelaufen und die anderen Kinder interviewt. Das Ergebnis könnt ihr hier nachhören.

Sendung GS Urbich

RADIO F.R.E.I. MIT DEM YOUGENMEDIENPREIS AUSGEZEICHNET

Auch in diesem Jahr suchte der Landesjugendring Thüringens besten Mediennachwuchs. Wir freuen uns, dass eine Sendung, die im Rahmen einer Projektwoche mit der Schule am Zoopark entstanden ist, in der Kategorie “Audio” gewonnen hat.

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In der Woche vom 16.09. – 20.09.2013 haben 11 Schülerinnen und Schüler der Schule am Zoopark ihre eigene Radiosendung produziert. Die Schülerinnen haben Ideen gesponnen und überlegt, wie sie diese für das Radio aufbereiten können. Herausgekommen ist eine bunte Sendung, in der neben einem Wetterbericht und einem Quiz Lieder eingesungen wurden und das erste, schüchterne Verliebtsein in einem Hörspiel verarbeitet wurde. Außerdem haben sich die Schüler*innen auf die Straße gewagt und die Leute in einer Umfrage nach deren Meinung befragt. Gewürdigt wurde mit dem Preis vor allem die Vielfalt und der Abwechslungsreichtum der Beiträge

Das Ergebnis könnt ihr hier nachhören.

Sendung Zoopark-Schule

OSTALI – DEN ANDEREN EINE STIMME GEBEN!

Ein Radioprojekt in Sarajevo und Erfurt

Im Rahmen des Förderprogramms für interkulturelle Jugendprojekte „Europeans for Peace“ der Stiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ fand ein Jugendaustausch zwischen Sarajevo und Erfurt statt. Arbeit und Leben Thüringen sowie Radio F.R.E.I. waren mit zehn Jugendlichen in Sarajevo, um dort mit zehn bosnischen Jugendlichen
und zwei Partnerorganisationen, dem Gimnazija Obala und der Youth Press Association in BuH, das Land und seine Geschichte unter dem Gesichtspunkt „Diskriminierung gestern und heute“ kennenzulernen.

Bosnische Teilnehmende im Gespräch mit einem TLZ-Redaktuer
Bosnische Teilnehmende im Gespräch mit einem TLZ-Redakteur
Deutsche und bosnische Teilnehmende am Erinnerungsort "Topf und Söhne"
Deutsche und bosnische Teilnehmende am Erinnerungsort “Topf und Söhne”

Ein eindrückliches Erlebnis war der Besuch in Srebrenica, einer Stadt, in der innerhalb von wenigen Tagen über 8000 muslimische Männer ermordet wurden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten hier die Möglichkeit, mit Zeitzeug*innen zu sprechen. Hier könnt ihr einen Zusammenschnitt aus dem Interview mit Abdulah Urković, einem der wenigen männlichen Überlebenden hören.

Interview Abdulah Urković
Vor allem war es jedoch Ziel des Austausches, aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen, weshalb ebenso der Blick auf die heutige Situation in Bosnien und Herzegowina (BuH) gerichtet wurde. Wie wird gegenwärtig mit Diskriminierung und Ausgrenzung umgegangen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekamen die Jugendlichen in Gesprächen mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in BuH, Jakob Finci:

Interivew Jakob Finci
Gesprochen wurde auch mit Amna Alispahić von der Blinden- und Sehbehindertenvereinigung:

Interview Amna Alispahić
Hier ein Ausschnitt des Interviews mit Tanja Udović; vom bosnischen Presserat:

Interview Tanja Udović
Ebenso sprachen die Jugendlichen mit Nedim Krajišnik von Step by Step, einem Projekt, das sich für die schulische Ausbildung von Kindern aus Romafamilien einsetzt:

Interview Nedim Krajišnik
Schließlich wurde sich mit der Stellung von LGBT-Menschen in der bosnischen Gesellschaft auseinandergesetzt. Hierzu interviewten die Jugendlichen Lejla Huremović vom Sarajevski Otvoreni Centar:

Interview Lejla Huremović
Im Frühjahr 2014 fand die Rückbegegnung in Erfurt statt. Ein Schwerpunktthema war hier die Verbrechen in der NS-Zeit. Unter anderem besuchten die Jugendlichen den Erinnerungsort Topf und Söhne . Hier sprachen sie mit Rebekka Schubert, der Gedenkstättenpädagogin:

Interview Rebekka Schubert
Da auch die Rolle der Medien beleuchtet werden sollte, trafen sich die Jugendlichen u.a. mit Martin Moll von TLZ:

Interview Martin Moll

Wenn Menschen aus Gesellschaft und Medien ausgeschlossen werden oder sich nicht entsprechend repräsentiert fühlen, machen sie ihre eigenen Medien. Aus diesem Grund sprachen die Teilnehmenden mit Carsten Rose von Radio F.R.E.I.:

Interview Carsten Rose

Auch sprachen sie mit Birgit Voigt, der Herausgeberin der Erfurter Straßenzeitung Brücke:

Interview Birgit Voigt

FiPi von den Filmpiraten, einem Videokollektiv aus Erfurt, wurde ebenso befragt:

Interview Filmpiraten

Schließlich interviewten die Teilnehmenden auch Nadine Sabbath vom Blinden- und Sehbehindertenverband, die außerdem das Erfurter Hörmagazin produziert:

Interview Nadine Sabbath

ICH GLAUB’ ICH STEH IM WALD…

Vom 13. bis zum 15.Mai 2014 hat die Klasse 6L1 des Evangelischen Ratsgymnasium ihren Klassenraum gegen das Forsthaus Willrode eingetauscht und sich ganz praktisch und kreativ mit dem Thema Wald auseinandergesetzt.

Die Kinder bei der Aufnahme
Die Kinder bei der Aufnahme
Und nun beim Schnitt
Und nun beim Schnitt

So entstand neben zahlreichen bunten Bildern, Fotografien und Filmen auch ein Hörspiel. Hier könnte ihr die “Die Gründung der Stadt Erfurt” anhören:

Hoerspiel Gruendung Erfurts

 

"Demokratie und Partizipation gegen Rechtsextremismus". Ein Projekt von Radio F.R.E.I.